Schön, wenn man eine eigene Internetseite hat

Aus Forchheim in der Fränkischen Schweiz war Michael Fabry mit seiner Familie zum Fabry-Fest angereist. RP-Redaktionsleiterin Barbara Jakoby sprach mit ihm.

von Barbara Jakoby
Quelle: Rheinische Post, Montag, den 28. Juni 2010
Michael Fabry
Herr Fabry, glauben Sie, dass Ihre Familie von dem Hildener Wanderchirurg Wilhelm Fabry abstammt?
Michael Fabry Meine Mutter und meine Schwester betreiben seit langem Ahnenforschung, wir können unsere Familie bis 1680 zurückverfolgen. Es gibt in den einzelnen Zweigen viele mit Vornamen Wilhelm und auch Johannes, wie Fabrys Sohn hieß, aber ob wir von dem berühmten Wilhelm Fabry abstammen, kann ich nicht sagen. Es ist wohl eher unwahrscheinlich.
Wussten Sie denn um die Bedeutung Wilhelm Fabrys, bevor Sie die Einladung zu diesem Festwochenende bekamen?
Michael Fabry Ja. Meine Tochter ist Kinderkrankenschwester. Einer ihrer Lehrer ist über den Namen gestolpert und hat ihr von Fabry erzählt. Wir haben uns dann darüber informiert.
Und wie finden Sie es, einen so berühmten Namen zu tragen?
Michael Fabry (lacht) Es ist schon toll, eine eigene Internetseite zu haben und bei Wikipedia vertreten sind. Schön ist auch, dass wir hier in Hilden unseren Namen nicht buchstabieren müssen. Bei uns zu Hause wird er oft fälschlicherweise mit „i“ geschrieben.
Wie gefällt Ihnen Hilden?
Michael Fabry Gut. Es gibt hier viele schöne Fachwerkhäuser. Die Bausünden hätte man sich allerdings sparen können.

Foto: Olaf Staschik

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