„Das war sensationell“

Das Fabry-Festwochende ist vorbei. Stadtmarketing-Geschäftsführer Volker Hillebrand zog im Gespräch mit RP-Redaktionsleiterin Barbara Jakoby ein Fazit.

von Barbara Jakoby
Quelle: Rheinische Post, Montag, den 29. Juni 2010
Stadtmarketing-Geschäftsführer Volker Hillebrand
Herr Hillebrand, sind Sie zufrieden mit dem Verlauf des Festes?
Hillebrand Klares Ja!
Was waren aus Ihrer Sicht die Höhepunkte?
Hillebrand Alles, was am Samstag an Programm gelaufen ist. Der Auftritt der kulturtreibenden Vereine auf der Marktbühne und natürlich der Festumzug. Das war sensationell, was die Schulen, Kindergärten und Vereine da auf die Beine gestellt haben. Ich möchte mich auch auf diesem Weg dafür ganz herzlich bedanken. Und dann war natürlich der Empfang für die Fabrys eine ganz tolle Sache.
Einige bedauerten, dass man ihnen nicht genügend Zeit gewidmet habe.
Hillebrand Ja, ich weiß. Überraschend für uns war, dass ganz viele Fabrys ihre Stammbäume mitgebracht hatten und natürlich gerne dazu etwas mehr von Dr. Antweiler gehört hätten. Leider war der Zeitrahmen dafür aber zu eng, weil wir nach dem Empfang ja zum Festumzug mussten. Alle Fabrys haben aber unsere Kontaktdaten und wir würden uns freuen, von ihnen wieder zu hören.
Hatten Sie den Namensträgern einen Besuch des Wilhelm-Fabry-Museums angeboten?
Hillebrand Nein, nicht explizit. Wir hatten aber allen Gästen Informationen zukommen lassen, wo in der Stadt sie auf Fabrys Spuren wandeln können. Einige haben sich schon mit Mails für die Einladung bedankt.
Welche Resonanz haben Sie von den Beschickern des Historischen Marktes?
Hillebrand Sie waren zufrieden, insbesondere von dem großen Zuspruch, den sie am Samstag hatten. Dass am Sonntagnachmittag nicht so viele Besucher da waren, ist der WM geschuldet. Wir hätten den Festumzug auch lieber am Sonntag gehabt.
Was steht als Nächstes auf der Agenda des Fabry-Jahres?
Hillebrand Die Fahnen an den Stadteingängen sind inzwischen ziemlich schmutzig. Wir werden sie abnehmen, reinigen und wieder aufhängen. Ansonsten steht für das Stadtmarketing nichts mehr an. Bis Ende des Jahres gibt es aber weiterhin ein breites kulturelles Vortragsund Veranstaltungsprogramm. (lacht) Wir sind vielleicht wieder in 50 Jahren dran. Aber dann bitte nicht an einem WM-Wochenende!

Foto: Stadtarchiv

zurück