2. Dezember um 19.30 Uhr • Wilhelm-Fabry-Museum
Chirurgie im Wandel der Zeit - Vom Wundarzt zur modernen Unfallchirurgie
Vortrag von Dr. med. Hans Bayer-Helms, Chefarzt, und Dr. Peter Heck, Oberarzt der Unfallchirurgie im St. Josefs Krankenhaus Hilden

Zeitreise in der Chirurgie - Von Wilhelm Fabry bis heute. Wie „modern“ war Wilhelm Fabry damals? - als Vorreiter der heutigen Unfallchirurgie.
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Dank der gründlichen und genauen Beobachtung von Wilhelm Fabry und der darauf folgenden ebenso gründlichen Aufzeichnungen dieser Beobachtungen können wir uns heute ein Bild davon machen, mit welchen Möglichkeiten und mit welchem Wissen die Wundärzte vor 450 Jahren verschiedene Krankheitsbilder und Verletzungen behandelt und versorgt haben.

Der Vortrag zeigt an einigen Beispielen, von welchen Gedanken Wilhelm Fabry damals bei der Behandlung seiner Patienten geleitet wurde.

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Demgegenüber wird die heutige Versorgung dieser Verletzungen und Krankheiten erläutert. Es wird ein besonderes Augenmerk auf die Gemeinsamkeiten, aber auch auf die Unterschiede der Behandlungen gelegt.
Es liegen von Wilhelm Fabry sehr interessante und ausführliche Beobachtungen, von Fabry selber Observationen genannt, über die Behandlung von Blasensteinen und die Behandlung von Brustkrebs vor. Bei den Verletzungen standen damals Kriegsverletzungen wie zum Beispiel Schusswunden oder eingedrückte Hirnschalen im Vordergrund. Die Beinamputation bei entzündeten Verletzungen wurden von Fabry besonders hervorgehoben.

Aber auch alltägliche Unfälle, wie Fremdkörpereintritte in natürliche Körperöffnungen (Hals; Ohr ), hat Wilhelm Fabry in seinen Aufzeichnungen ausführlich beschrieben.

Abb. 1: aus Opera Omnia, Abb. 2: moderne Chirurgie

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