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14.-17. Mai 2010 um 19:30 / 17:00 Uhr • Wilhelm-Fabry-Museum Hilden
Theater-Company SPETTACOLO
„Nicht einfach krank – doch nicht gesund genug“
Eine szenische Installation zum Thema Krankheit
Was ist eigentlich „krank“ und was „gesund“? – was meinen wir, wenn wir von Krankheit sprechen?
Krankheit, ebenso wie Heilung, hat viele verschiedene Gesichter.
Szenenfotos von den Proben
Seit der Premiere von „Viel Lärm um nichts“ im Februar 2009 befindet sich das künstlerische Hauptquartier der Theater-Company SPETTACOLO in den Räumlichkeiten des Wilhelm-Fabry-Museums. Wen wundert’s also, wenn sich die Belange des Museums und die der Company immer wieder kreuzen: neben den eigenen Stück-Produktionen trat SPETTACOLO mehrfach im Auftrag des Museums auf, z.B. bei Ausstellungseröffnungen und in der Museumsnacht.

Im Fabry-Jahr folgt nun eine umfassende Auftragsproduktion:
Seit Fabrys Zeitalter bis in unsere Tage bilden Themen um Krankheit und Gesundheit, um Arzt und Patient immer wieder ein zentrales Interesse in Kunst und Kultur. In der Literatur, im Film und auf dem Theater finden sich unendlich viele verschiedene Ansätze und Betrachtungsweisen zu diesem Themenkreis.

Szenenfotos von den Proben
Aus den zahlreichen Texten der großen (Theater-)Literatur bearbeitete Dramaturgin und Regisseurin Barbara Engelmann für SPETTACOLO fünf Szenen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit einer Frage auseinandersetzen, die in allen Epochen relevant war und ist, nämlich: was ist eigentlich krank? Und was gesund?
Um diese Szenen zu einem Stück zu verschmelzen, werden sie durch filmische, akustische und musikalische Elemente „eingebunden“ - wie in ein großes Buch. Beim Blättern in diesem Buch begegnet der Zuschauer großen Autoren der Weltliteratur wie Shakespeare, Molière oder Thomas Mann – bis hin zu Anleihen aus der Filmgeschichte (Hitchcock) und dem jungen Theater des neuen Jahrtausends (Lutz Hübner).

Derzeit wird fast täglich im Fassraum an den Szenen geprobt. Gleichzeitig sind auch die anderen Produktionsbereiche, wie Bühnenbild, Kostüm, mediale und technische Ausstattung bereits voll im Einsatz.


Abb.: Szenenfotos von den Proben, Olaf Staschik

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